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Nichtkündigungskommission (NKK)

  • Die Banken sind von Gesetzes wegen verpflichtet, über genügend Flüssige Mittel zu verfügen, damit sie ihren Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Sparern und Anlegern jederzeit nachkommen können.
  • Geldbezüge und Vergütungen ab einem Service- oder Sparkonto unterliegen daher unterschiedlichen Rückzugs-bedingungen. Je höher der Zinssatz auf dem jeweiligen Konto ist, desto niedriger ist der jederzeit frei verfügbare Betrag. Zudem verlängert sich bei einem höheren Zinssatz die einzuhaltende Kündigungsfrist.  

Grössere Geldbezüge frühzeitig planen

  • Übersteigt ein geplanter Geldbezug den Betrag der sofortigen Verfügbarkeit, muss dieser Geldbezug im Voraus gekündigt werden. Dabei gelten je nach Kontoart unterschiedliche Kündigungsfristen.
  • Wird die Kündigungsfrist nicht eingehalten, z.B. bei ausserordentlichen Bezügen, verrechnet die Bank eine Nichtkündigungskommission (NKK). Ab 1. Juli 2019 beträgt die NKK auf dem Sparkontosortiment 2 Prozent.

Berechnungsbeispiel

Auf Ihrem Sparkonto liegen 50 000 Franken. Sie benötigen sofort ohne Einhaltung der Kündigungsfrist 30 000 Franken. Wie hoch ist die NKK?
  • ​20 000 Franken können Sie ohne Kündigungsfrist sofort beziehen.
  • Für die zusätzlichen 10 000 Franken fällt eine NKK von 2 Prozent an.
  • Sie bezahlen somit 200 Franken NKK.


Unbeschränkte Verfügbarkeit auf Servicekonten

  • Sie können jederzeit über Ihr gesamtes Guthaben verfügen.
  • Keine Kündigungsfrist (bisher 30 Tage für Bezüge > 100 000 Franken auf privaten Servicekonten)

Kürzere Kündigungsfrist auf Sparkonten

  • 20 000 Franken jederzeit frei verfügbar
  • Für darüberliegende Beträge neu verkürzte Kündigungsfrist von 35 Tagen. Bei Nichteinhaltung wird eine Nichtkündigungskommission (NKK) von 2 Prozent verrechnet

Rückzugbedingungen / Kündigungsfristen

  • Die aktuell gültigen Rückzugsbedingungen je Kontoart finden Sie auf der Homepage beim jeweiligen Kontobeschrieb unter der Lasche Konditionen.