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Traktanden und Anträge des Verwaltungsrats​

1. Genehmigung des Lageberichts und der Jahresrechnung der Glarner Kantonalbank für das Geschäftsjahr 2016

Der Verwaltungsrat beantragt, den Lagebericht und die Jahresrechnung der Glarner Kantonalbank für das Geschäftsjahr 2016 zu genehmigen.

2. Genehmigung des Gesamtbetrags der Vergütungen an die Mitglieder des Verwaltungsrats für das Geschäftsjahr 2016

Der Verwaltungsrat beantragt, den Gesamtbetrag der Vergütungen an die Mitglieder des Verwaltungsrats für das Geschäftsjahr 2016 (total 306 090 Franken) zu genehmigen.

Erläuterungen: Die Entschädigungen an die Mitglieder des Verwaltungsrats sind aufgrund des bisherigen, von der Generalversammlung am 23. April 2013 genehmigten Entschädigungsreglements entrichtet worden. Gemäss Art. 10 Ziff. 7 der Statuten obliegt die Genehmigung des Gesamtbetrags dieser Vergütungen der Generalversammlung. Die Mitglieder des Verwaltungsrats erhalten wie bisher eine Jahresentschädigung, ein Sitzungsgeld und eine Entschädigung für das Aktenstudium zur Vorbereitung der Sitzungen. Dem Verwaltungsratspräsidenten stehen eine höhere, ebenfalls im Entschädigungsreglement festgelegte Jahresentschädigung sowie zusätzlich eine jährliche Spesenpauschale von 2000 Franken zu. Für das Geschäftsjahr 2016 wurden den Mitgliedern des Verwaltungsrats 161 272 Franken als Pauschalentschädigung und 144 818 Franken als Sitzungsgelder und andere Entschädigungen, total somit 306 090 Franken ausbezahlt.

3. Verwendung des Bilanzgewinns 2016

Der Verwaltungsrat beantragt, den Bilanzgewinn der Glarner Kantonalbank per 31. Dezember 2016 wie folgt zu verwenden:

​in CHF
​Gewinn des Geschäftsjahrs ​17 538 976.54
​Gewinnvortrag vom Vorjahr13 917.32
Bilanzgewinn 201617 552 893.86
Total zur Verfügung der Generalversammlung17 552 893.86

 

 ​in CHF
​Dividende von brutto CHF 0.80 je Aktie​9 200 000.00
​Zuweisung an gesetzliche Gewinnreserven1 760 000.00
​Zuweisung an Strukturreserven1 760 000.00
​Zuweisung an offene Reserven4 800 000.00
​Gewinnvortrag auf neue Rechnung​32 893.86

 

Erläuterungen: Es wird eine Dividende von 80 Rappen pro Aktie vorgeschlagen. Gemessen am Bilanzgewinn 2016 von 17 552 893.86 Franken ergibt dies eine Ausschüttungsquote von 52 Prozent. Wird die beantragte Dividende dem Schlusskurs per 30. Dezember 2016 von 23 Franken gegenübergestellt, beträgt die Rendite 3,5 Prozent. Stimmt die Generalversammlung der beantragten Dividende zu, erfolgt die Auszahlung am 5. Mai 2017. Der letzte Handelstag, der zum Erhalt der Dividende berechtigt, ist der 2. Mai 2017. Ab dem 3. Mai 2017 werden die Aktien ex Dividende gehandelt.

4. Entlastung der Mitglieder des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung sowie der obligationenrechtlichen Revisionsstelle für das Geschäftsjahr 2016

Der Verwaltungsrat beantragt, den Mitgliedern des Verwaltungsrats, den Mitgliedern der Geschäftsleitung sowie der obligationenrechtlichen Revisionsstelle für das Geschäftsjahr 2016 Entlastung zu erteilen (in einer einzigen Abstimmung).

5. Änderung des Reglements betreffend Entschädigung der Mitglieder des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung

Der Verwaltungsrat beantragt, die im Anhang aufgeführten Änderungen des Entschädigungsreglements zu genehmigen.

Erläuterungen: Das Entschädigungsreglement stammt vom 23. April 2013 und damit von vor dem Börsengang. Es sieht in Art. 17 Abs. 1 bei einer Teilprivatisierung wie zum Beispiel dem Börsengang eine Anpassung vor. Der Verwaltungsrat beantragt eine punktuelle Anpassung. Zum einen soll die feste Jahresentschädigung des Verwaltungsrats erhöht werden. An der Befugnis der Generalversammlung, die Vergütung zu genehmigen, ändert sich nichts. Zum anderen soll der Verwaltungsrat bei der Vergütung für die Geschäftsleitung mehr Gestaltungsfreiheit erhalten. Diese ergibt sich aus einer leichten Anhebung der oberen Bandbreite des Fixgehalts und aus der variablen Vergütung, die neu aus einem kurz und/oder einem langfristigen Anteil bestehen soll. Die variable Vergütung kommt so zwischen 0 bis 70 Prozent (bislang 0 bis 50 Prozent) des Fixgehalts zu liegen. Der Wert des langfristigen Anteils der variablen Vergütung richtet sich insbesondere nach dem Kurs der Aktie der Glarner Kantonalbank nach Ablauf einer Sperrfrist von mindestens drei Jahren. Damit kann die Geschäftsleitung angemessen von einer nachhaltig positiven Unternehmensentwicklung profitieren. Dieses Anreizsystem entspricht heutigen Anforderungen an eine Good Corporate Governance. Der Verwaltungsrat legt die Einzelheiten der langfristigen Vergütung in einem Anhang zum Entschädigungsreglement fest.

6. Wahlen in den Verwaltungsrat

Der Verwaltungsrat beantragt die Wahl der folgenden Personen, jeweils für eine einjährige Amtsdauer bis zum Abschluss der nächsten ordentlichen Generalversammlung:

6.1 Martin Leutenegger (bisher)

als Mitglied des Verwaltungsrats und als Präsident des Verwaltungsrats (in der gleichen Abstimmung)

6.2 Dr. Rolf Widmer (bisher)

als Mitglied des Verwaltungsrats und als Vertreter des Regierungsrats (in der gleichen Abstimmung)

6.3 Peter Rufibach (bisher)

als Mitglied des Verwaltungsrats

6.4 Jürg Zimmermann (bisher)

als Mitglied des Verwaltungsrats

6.5 Rudolf Stäger (bisher)

als Mitglied des Verwaltungsrats

6.6 Dr. Urs P. Gnos (bisher)

als Mitglied des Verwaltungsrats

6.7 Prof. Dr. Markus Heusler (neu)

als Mitglied des Verwaltungsrats

Erläuterungen: Die beantragten Wahlen werden einzeln durchgeführt. Bis auf Theo Prinz, der auf eigenen Wunsch hin aus dem Verwaltungsrat ausscheidet, stellen sich die Mitglieder zur Wiederwahl zur Verfügung. Anstelle von Theo Prinz schlägt der Verwaltungsrat die Wahl von Prof. Dr. Markus Heusler in den Verwaltungsrat vor. Der 58-jährige gebürtige Basler ist Geschäftsführer der RSN Risk Solution Network AG, der marktführenden Schweizer Anbieterin von Kreditrisikomodellen. Markus Heusler ist diplomierter ETH-Physiker, Doktor der Theoretischen Physik und seit 2002 Titularprofessor an der Universität Zürich. Nach seiner Wahl in den Verwaltungsrat der Glarner Kantonalbank ist geplant, dass Markus Heusler den Vorsitz des Risikoausschusses übernimmt. Der Verwaltungsrat ist überzeugt, in Markus Heusler einen kompetenten Nachfolger für Theo Prinz und eine ideale Ergänzung des Verwaltungsratsgremiums gefunden zu haben.

7. Wahl der obligationenrechtlichen Revisionsstelle (bisher)

Der Verwaltungsrat beantragt, die PricewaterhouseCoopers AG, Zürich, für eine einjährige Amtsdauer bis zur nächsten ordentlichen Generalversammlung als obligationenrechtliche Revisionsstelle zu wählen.